Immernoch lernen

Ein kleines Update zu meinem letzten Beitrag.

Inzwischen bin ich beim üben, üben, üben. Das schwierige beim Selberlernen: Man muß nicht nur die Lösungen erarbeiten und implementieren, man muß auch die Probleme selbst erfinden…

Naja, eigentlich versuche ich, die Beispiele aus den Kursen in praktische Anwendungen zu verwandeln. Also mehrere Einzelbeispiele, die gewisse Möglichkeiten abdecken, zusammenzufassen und zu einer halbwegs vernünftigen Anwendung zusammenstecken.

Auch Programme, die ich früher mal mit einer anderen Programmiersprache geschrieben habe, versuche ich in der neuen Umgebung zu realisieren. Das hat viele Vorteile: man weiß genau, was rauskommen muß, man hat genügend Daten zum Testen und man bewegt sich in gewohnten Bahnen. Nicht zu viel auf einmal probieren. Und dann wird da noch ein wenig drangebastelt. Und man könnte ja mal nicht in die Datenbank buchen, sondern die Daten mal als XML-Datei ausgeben. Diese könnte man ja mal über einen Import dort einspielen. Und wenn die Daten schon da sind, dann könnte man ja mal eine Website daraus basteln. Weil XSLT kann man immer brauchen. Und man kann ja mal ein Webbrowser-Control zum Anzeigen verwenden.

Ach ja, da sind ja auch noch zwei kleine Bücher. Jedes etwa schlappe 1.800 Seiten stark. Da hab ich doch was gesehen, was man mal mit den neuen Daten ausprobieren könnte…

Ok, das werden jetzt nicht gerade alle Leser verstehen. Ich sag mal so: Ich habe eine neue Sprache gelernt. Also etwa 3% der Vokabeln und ein klein wenig Grammatik. Und jetzt probiere ich mal, eine Einkaufsliste in der neuen Sprache zu schreiben. Und vielleicht mal einen kurzen Text. Und einen kleinen Roman. Ach, und da hab ich doch mal einen umfangreichen Schinken geschrieben, damals. Den kann man ja mal in die neue Sprache umschreiben.

Und jedes mal lerne ich ein wenig dazu. Neue Vokabeln. Neue Layouts. Neue Stilrichtungen.

Inzwischen macht es oft sehr viel Spaß, weil viele Erfolgserlebnisse kommen. Manchmal macht es weniger Spaß, weil man „sowas“ schon ein paar Mal gemacht hat. Routine, kenne ich schon. Das Problem hab ich schon mal gelöst.

Auf jeden Fall ist es sehr anspruchsvoll. Und es strengt an. Sehr. Alle, die ihre Brötchen mit Denken verdienen, können das nachvollziehen.

Aber ab und zu denke ich mir: Lieber viel lernen und jeden Tag was neues tun, als den Rest des Lebens die immer gleiche Handbewegung am Fließband machen. Im Akkord.

Also, eigentlich hab ich keinen Grund zum Jammern. Aber ein wenig schreiben, das gönne ich mir….

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