Nationaler Aktionsplan

Beim jüngsten Lebensmittel-Skandal (Pferd in der Lasagne) hat Frau Aigner, ihres Zeichens Ministerin zum Schutz der Unternehmen vor Verbrauchern, kurz Verbraucherschutz-Ministerin, einen nationalen Aktionsplan vorgelegt.

Wau.

Ähh. Nun.

Dummerweise wurde das Pferdefleisch, und die daraus produzierten Waren, quer durch Europa geschoben.

Hm.

Also sollte man die Grenzen für Nahrungsmittel dicht machen und nur kontrollierte Waren durchlassen?

Ähhhh…. Nein.

Nun ja, wozu also jetzt einen „Nationalen“ Aktionsplan?

Ähhhh… nun ja.

Also gut, dann wenigstens jetzt wieder national: Normale Legebatterie-Hühnereier werden teuer als BioEier verkauft. Nachdem Frau Aigner und die EU ja inflationär Bio- und Gütesiegel erfunden haben, die das Vertrauen der Bürger stärken sollen.

Ahhh…. ja.

Ging wohl irgendwie daneben.

Wie wäre es mit mehr Kontrollen und Kontrolleuren? Mit harten Strafen für ALLE an solchen Skandalen beteiligten? Nicht nur den bestrafen, der den Dreck herstellt, auch diejenigen, die diesen Dreck verkaufen?

Ähhhh…. nein.

Was wird sich also ändern? Was wird besser? Wie wird der Verbraucher besser vor kriminellen Nahrungsmittelvergiftern geschützt?

Ähhh… Wir werden einen nationalen Aktionsplan vorlegen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s