„Ich kann es nicht“

Die derzeitigen Rufe nach Quoten und Obergrenzen für Flüchtlinge sind für mich eigentlich eines:

„Hallo, ich bin ihr gewählter Politiker. Wir haben da ein Problem. Das wollen wir aber nicht lösen. Weil wir keine Lust haben, auch mal was anzupacken. Das würde ja Arbeit bedeuten und mich von den Fernsehtalkshows fernhalten. Außerdem zahlen Flüchtlinge keine Beraterverträge oder bieten Aufsichtsratsposten für die spätere Zeit. Also verschieben wir lieber das Problem woanders hin. Und kommen Sie mir jetzt nicht mit Grundgesetz und internationalen Abkommen. Auf den Dreck schaut eh niemand. Und jetzt her mit ihren Steuergeldern, wir brauchen neue Wahlplakate!“

 

Um es kurz zu fassen: Das Eingeständnis praktisch der gesamten Politik, unfähig zu sein, ein Problem anzugehen oder gar zu lösen.

 

 

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