Filterbubble

Nicht erst seit meinem Abschied aus den asozialen Medien Twitter und Facebook hat sich meine mediale Filterbubble verfestigt.
Ich lese Berichte zur Plastikverschmutzung der Ozeane. Zu den Konsequenzen der Vorratsdatenspeicherung – Schere im Kopf genannt. Lasse ich mein Handy zuhause, wenn ich zum Arzt gehe? Ich suche nach Zahlen über getötete Zivilisten und Kindern durch Drohnenbombardierungen der USA. Wie ist der aktuelle Stand beim Berliner Flughafen und wie tief ist inzwischen der Stuttgarter Bahnhof? Wieviele Menschen sind seit wievielen Jahren ohne Anklage in Guantanamo eingekerkert? Sind die Eisbären bereits ausgestorben? Was nutzt mir die EU, wenn ich am Grenzübergang stundenlang auf die Kontrolle warten muss? Wofür gibt es SEPA, wenn ich weder norwegischen Strom noch einen lettischen Handyvertrag kaufen kann? Welcher Politiker hat mir noch nicht unverschämt ins Gesicht gelogen (keiner)?

Was lesen Sie? Blogs mit einer Reichweite von etwa… 10 Personen? Naja, ist Sonntag, da kann man das mal machen.

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